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Bauen & Wohnen • 5. Dezember 2022

Polychrom - gemeinschaftliches Wohnen ist angesagt.

Gemeinschaftliches Wohnen in Ingelheim geht in die Realisierungsphase

Mit dem ersten Spatenstich am 25. November 2022 wird das genossenschaftliche Wohnprojekt in der Wilhelm-Leuschner-Straße / San Pietro-Straße Realität. Die Fertigstellung der 5 miteinander verbundenen Häuser ist bis Mitte 2024 geplant. Von den 41 Wohnungen sind aktuell noch 15 frei.

Was ist die Idee hinter dem für Ingelheim neuen Projekt? Im Mittelpunkt steht der Gedanke des gemeinschaftlichen Wohnens. Die Objekte sollen sowohl altersgerecht als auch für Kinder geeignet sein. Damit die Kosten für Energie und Heizung möglichst gering bleiben, werden umweltschonende Baustoffe verwendet und das Gebäude als Niedrigenergiegebäude errichtet.

Ziel soll es sein, ein Zusammenleben der Generationen zu ermöglichen, das sowohl selbstbestimmt als auch gemeinschaftlich orientiert ist. Die Bewohner gehören allen Altersgruppen an und stellen einen breiten sozialen Mix dar. Auch an eine Wohngruppe für Menschen mit Einschränkungen ist gedacht.

Gemeinschaftseinrichtungen wie z.B. Spielzimmer, Garten, Werkstatt, Gemeinschaftsraum mit Küche stellen ca. 5-7% der Fläche dar. Durch die architektonische Gestaltung soll ein Ausgleich zwischen Privatem und Gemeinschaftlichem möglich werden. Für Fahrräder sind 120 Stellplätze vorgesehen, da man möglichst die Nutzung von Privat- PKWs vermeiden will. Auch die zentrale Lage des Projekts und die sich in direkter Nähe befindlichen Busanbindungen ermöglichen die Verringerung des Autoverkehrs.

Kooperationen mit dem sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Kindergarten und dem Altenzentrum „Im Sohl“ werden angestrebt.

Die Genossenschaftspflichtanteile betragen mindestens 25% des Wohnwertes der entsprechenden Wohnung. Privateigentum ist nicht vorgesehen. Die Idee ist, dass die Mitglieder der Genossenschaft in den Genuss von bezahlbarem Wohnraum kommen sollen.

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