Entwicklung an weiterführenden Schulen: Schülerzahlen bleiben hoch
Für das Schuljahr 2026/2027 wurden im Landkreis Mainz-Bingen insgesamt 1928 Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen aufgenommen – 117 weniger als im vergangenen Jahr. Das ist das Ergebnis der Schülerstromlenkung, mit dessen Hilfe versucht wird, die Schulen ihren Möglichkeiten und Kapazitäten entsprechend optimal auszulasten.
In den nächsten Jahren bleiben die Schülerzahlen im Landkreis hoch – speziell die Gymnasien, wie etwa in Nieder-Olm und Ingelheim als die beiden größten, sind sehr beliebt. „In der Planung für die kommenden Jahre kommt es auch immer wieder mal zu leichten Rückgängen – wie zum Beispiel im kommenden Schuljahr. Diese werden sich aber in den darauffolgenden Jahren wieder ausgleichen“, erklärt Schulentwicklungsplaner Jan Christmann die Wellenbewegungen bei den Schülerzahlen.
Die meisten Schülerinnen und Schüler werden auch im kommenden Jahr auf die sechs Gymnasien im Landkreis gehen – mit 1078 werden dies aber 96 weniger sein als noch im Schuljahr 2025/2026. Den größten Zulauf haben Nieder-Olm und Oppenheim, die jeweils mit neun Klassenzügen starten. Gleich darauf folgt Ingelheim mit acht Klassenzügen. Insgesamt gehen in den Landkreisgymnasien im kommenden Schuljahr drei Klassenzüge weniger ins Rennen. Dabei gibt es zudem 65 Ganztagsschülerinnen und -schüler weniger sowie sechs Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf.
Die vier Realschulen plus besuchen im kommenden Schuljahr 402 Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen. Das sind 17 weniger als noch im laufenden Schuljahr. Die Klassenzahl ist leicht rückläufig (-1), gleichzeitig nutzen hier sechs Kinder mehr das Ganztagsangebot. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf sinkt in dieser Schulform um sieben.
An den Integrierten Gesamtschulen sinkt die Zahl der aufgenommenen Schülerinnen und Schüler ebenfalls minimal im Vergleich zum Vorjahr um vier auf 448. Die Klassenzahl bleibt mit 16 stabil. Die Zahl der Ganztagsschülerinnen und -schüler geht um 29 zurück, während der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf leicht zunimmt (+3).
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