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Lokal • 27. Januar 2026

Anerkennungsverfahren für zugewanderte Fachkräfte im Fokus

Wie können zugewanderte Menschen ihre Abschlüsse und Berufe anerkennen lassen? Mit dieser Frage befasst sich das erste Lotsenhaus 2026 bei dem Vernetzungstreffen, um Anerkennungsverfahren verständlich zu machen und Integration durch Beschäftigung gezielt voranzubringen.

Im Netzwerk Lotsenhaus treffen sich regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter der Kreisverwaltung Mainz-Bingen aus dem Integrationsbüro, der Ausländerbehörde, dem Fachbereich Asyl und dem Jobcenter mit der Arbeitsagentur, der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, der Jugendberufsagentur sowie der KAUSA-Landesstelle zum fachlichen Austausch. Der Schwerpunkt lag dieses Mal klar auf Anerkennungsverfahren für zugewanderte Fachkräfte. Ein Fachvortrag von Ghandi Eleyow von der Arbeitsagentur Bad Kreuznach beleuchtete reglementierte und nicht reglementierte Berufe, stellte zuständige Beratungsstellen vor und zeigte anhand von Beispielen, welche Unterlagen für eine Anerkennung erforderlich sind. Ziel ist es, Verfahren transparenter zu machen und die Beratung weiter zu stärken.

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„Je klarer Anerkennungswege sind, desto schneller profitieren Fachkräfte, Betriebe und der Landkreis“, sagte die Zweite Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn. Janine Göthling und Linda Blessing vom Integrationsbüro Mainz-Bingen unterstrichen die Bedeutung des direkten Austauschs für praxistaugliche Lösungen.

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Das Treffen ist Teil der kontinuierlichen Arbeit des Integrationsbüros Mainz-Bingen, das seit diesem Jahr zusätzlich über das Kommunales Integrationsmanagement Rheinland-Pfalz (KIM) gefördert wird. Inhaltlich setzt das Integrationsbüro 2026 einen Schwerpunkt auf die gesellschaftliche und berufliche Integration von geflüchteten Frauen.

Der Jahresschwerpunkt wird am Dienstag, den 3. Februar, um 16 Uhr im Kreistagssaal in Ingelheim bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung mit fachlichem Impuls von Dr. Tanja Fendel (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) und der Zweiten Kreisbeigeordneten Almut Schultheiß-Lehn moderierten Podiumsdiskussion offiziell eröffnet.

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