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Lokal • 13. Mai 2024

Hygieneprojekt in Kitas: Gesundheitsamt zieht positives Fazit der ersten Saison

Korrekte Handhygiene ist das wertvollste Mittel gegen die Verbreitung von Krankheitserregern und Krankheiten. Doch Hygieneverhalten und richtiges Händewaschen sind nicht angeboren, sondern müssen erlernt werden. Je früher es eingeübt wird – in Familie, Kita oder Grundschule – desto selbstverständlicher wird es zu lebenslanger Routine und trägt zum Schutz der Gesundheit bei.

Deshalb hat das Gesundheitsamt Mainz-Bingen das Angebot im Bereich Hygiene und Gesundheitsprävention im vergangenen Jahr erweitert: In der Erkältungszeit zwischen Oktober und März bietet das Gesundheitsamt Händewaschaktionen in Kitas an. Dabei lernen die Kinder Spannendes über Viren und Bakterien. Mit Hilfe des „magischen Hygienekoffers“ experimentieren sie und üben das richtige Händewaschen. Zudem bekommen sie Tipps, wie sie richtig niesen und husten, um sich und andere zu schützen. Zielgruppe sind Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren.

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Zum internationalen Tag der Händehygiene, der jährlich im Mai stattfindet, zieht das Gesundheitsamt Bilanz: In der ersten Saison, also seit dem Projektstart im November 2023, haben 35 Gruppen mit insgesamt etwa 550 Kindern an dem Projekt teilgenommen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß an der Händewaschaktion und nahezu alle Einrichtungen haben das Projekt mit sehr gut bewertet. „Wir freuen uns, dass die Händewaschaktion so gut angenommen wird“, sagt der für den Gesundheitsbereich zuständige Beigeordnete Erwin Malkmus.

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Bei Interesse, ab Herbst 2024 (erneut) an der Händewaschaktion teilzunehmen, steht Christiane Bornmüller aus dem Mainz-Binger Gesundheitsamt unter Bornmueller.christiane@mainz-bingen.de als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Hintergrund: Die Hände sind das Hauptwerkzeug des Menschen und kommen daher häufig mit Erregern in Kontakt – von Hand zu Hand, von der Hand auf Gegenstände, von der Hand in den Mund. Gründliches Händewaschen senkt nach Angaben von Gesundheitsexperten und Studien die Anzahl der Handkeime auf bis zu ein Tausendstel und reduziert die Häufigkeit von Infektionskrankheiten. Selbst wenn dieses Wissen vorhanden ist, wird zum Beispiel nach der Toilettennutzung das Händewaschen aus Bequemlichkeit oft weggelassen, weil keine sichtbare Gefahr erkennbar ist.

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