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Lokal • 25. Januar 2024

EUTB mit neuer Ansprechpartnerin ab sofort auch in Ingelheim

Wie und wo kann ich eine Schwerbehinderung anerkennen lassen? Wo kann ich einen Schwerbehindertenausweis beantragen? Und mit welchen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben kann ich meinen aktuellen Job behalten? Für diese und weitere Fragen steht Ursula Büsch Ratsuchenden seit Anfang des Jahres in Ingelheim zur Seite.

Sie ist Beraterin der sogenannten Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und hilft Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen und deren Angehörigen. Beratungstermin ist jeweils montags von 9 bis 12 Uhr in der Kreisverwaltung, Georg-Rückert-Straße 11 in Raum 054.

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„Einschränkungen oder Behinderungen sind immer noch ein Tabuthema. Umso wichtiger, dass es Beratungsstellen gibt“, betont die Zweite Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn. Sie begrüßte Ursula Büsch im Kreishaus und wünschte einen erfolgreichen Start für ihre Tätigkeit.

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Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird seit 2017 die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung reguliert. Im Zuge dessen ist es Aufgabe der EUTB, Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung zu helfen und zu unterstützen.

Beratende sind oft selbst betroffen, so auch Ursula Büsch. „Ich trage ein Hörgerät. Selbst betroffen zu sein hilft mir bei meiner Arbeit, denn ich weiß welche Hürden auf Ratsuchende zukommen. Jeder Fall ist natürlich anders, aber durch meine eigene Einschränkung kann ich mich besser in die Menschen hineinversetzen.“

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Die EUTB sucht noch weitere Mitarbeitende. Neben der Beratungsstelle in Ingelheim gibt es auch Stationen in Alzey und Worms. Für weitere Informationen zur „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ und zur Terminvereinbarung steht Ursula Büsch unter ursula.buesch@rmi-ev.de oder der Telefonnummer 06731 / 47 09 711 zur Verfügung.

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