FFV Ingelheim mit 2 Testspiel-Siegen im Trainingslager in Saarbrücken
Ein rundum gelungenes Trainingslager absolvierten die Fußballerinnen des FFV Ingelheim 2025, am vergangenen Wochenende, in der Sportschule Saarbrücken. Zwei Testspiele, ein Teamabend und ein Neuro-Athletik-Training standen unter anderem auf der Agenda und verliefen durchweg positiv. Der FFV, der mit nahezu dem kompletten Erstmannschaftskader das Trainingslager bestritt, konnte sich in allen Bereichen den finalen Schliff für den Verbandsliga-Start am kommenden Sonntag holen.
Wie gut das Wochenende lief, erkennt man an den Aussagen der Neuzugänge Emily Dors und Carmen Greiner. Dors sagte: „Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl und wurde sehr schnell gut aufgenommen. Das Trainingslager war super, besonders der Teamabend samstags. Dort konnte man sich sehr gut unterhalten und andere besser kennenlernen. Insgesamt war das ein prima Wochenende mit schönen Erinnerungen.“
Auch Greiner fühlt sich richtig wohl beim FFV. Sie sagte: „Wir wachsen als Mannschaft immer besser zusammen. Das hat sich gerade im Trainingslager noch einmal deutlich gezeigt. Wir sind sportlich und auch menschlich näher zusammengerückt, haben unser Zusammenspiel und unser taktisches Verhalten in den beiden Testspielen weiter verbessert und uns gegenseitig immer besser kennengelernt. Ich fühle mich in der Mannschaft richtig wohl.“
Die angesprochenen Testspiele zeigten, dass die Ingelheimerinnen eine sehr laufbereite, spielstarke und ausgeglichen besetzte Mannschaft sind. Die beiden Partien wurden weitestgehend mit zwei kompletten Blocks bestritten, wobei in der Partie freitags, beim SV Bardenbach (Verbandsliga Saarland), der eine Block 60 und der andere 30 Minuten spielte und samstags gegen die U17 des 1. FC Kaiserslautern genau umgekehrt agiert wurde. So hatten alle Spielerinnen mindestens 90 Minuten Spielzeit und alle waren in beiden Partien an den deutlichen Siegen beteiligt. Gegen den SV Bardenbach dominierte der FFV von Beginn an, setzte die Gastgeberinnen immer wieder früh unter Druck und spielte kombinationssicher in eigenem Ballbesitz. Grundlage der Dominanz waren eine hohe Passqualität und eine extrem hohe Laufbereitschaft. Dies Faktoren führten zu einem verdienten 9:2-Erfolg, mit Toren von Marie Assel (3.), Annabel Rink (26., 35., 60.), Angelia Drewicke (75., 84.) und Emily Dors (78., 82., 86.). Unaufmerksamkeiten, die auch prompt mit zwei Gegentoren bestraft wurden (27., 71.), sollten allerdings in Zukunft vermieden werden. Dors, die dreimal traf, war natürlich sehr glücklich über ihren Auftritt. Sie sagte: „ Ich fand das Spiel gegen Bardenbach sehr gut. Auf mich bezogen, war ich ich sehr zufrieden, wie ich auf der Sechserposition zurecht kam und habe mich natürlich über meine Leistung und die Tore gefreut. Ich finde, wir haben als Mannschaft einen sehr starken Eindruck hinterlassen.“
Auch die samstägliche Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern verlief dominant. Die FCK-Nachwuchsspielerinnen hatten zwar individuelle Klasse und bewegten sich sehr gut und flink, waren aber dem Ingelheimer Kombinationsspiel klar unterlegen und verloren am Ende 0:7. Das Resultat war angesichts vieler vergebener FFV-Torgelegenheiten allerdings etwas zu niedrig. Das sah auch Greiner so. Sie sagte: „Das Spiel gegen Kaiserslautern lief für uns richtig gut. Wir haben von Beginn an dominiert und uns viele Chancen herausgespielt. Auch wenn der Altersunterschied natürlich ein Faktor war, hat Kaiserslautern versucht dagegenzuhalten und sich nie aufgegeben. Mit einer konsequenteren Chancenverwertung unsererseits, wäre am Ende sicherlich ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen. Insgesamt können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein.“
Die sieben FFV-Treffer erzielten Anna Justen (16.), Angelia Drewicke (25.), Finja Rauprich (33.), Annabel Rink (58., 77., 79.) und Emilia Weber (85.). Ein gemeinsamer Schwimmbadbesuch, der Teamabend am Samstag, ein Neuro-Athletiktraining am Sonntag und hervorragende Betreuung der FFV-Physios Tessa Ludwig und Boris Staedler, rundeten ein komplett gelungenes Trainingslager ab. Greiner erklärte: „Wir haben eine super Stimmung, harmonieren gut und jede Spielerin bringt ihre individuelle Qualität mit. Gleichzeitig unterstützen wir uns auf und neben dem Platz. Genau dieser Zusammenhalt wird für die kommende Runde wichtig sein. Wenn wir geschlossen auftreten, füreinander da sind und unsere Stärken als Team einbringen, können wir gemeinsam viel erreichen. Es macht auf jeden Fall richtig Spaß mit diesen Spielerinnen auf dem Platz zu stehen.“ Am kommenden Sonntag starten die FFV-Frauen um 15:30 Uhr in Großwinternheim, gegen den SV Kottweiler-Schwanden, in die Verbandsliga Saison.
Auch interessant
Wenn dieser Tage an der Mainzer und der Binger Straße kleinere Arbeiten auf den Gehwegen zu beobachten sind, so handelt es sich dabei um die Vorboten eines neuen touristischen Angebots der Stadt: ...








