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Lokal • 3. Februar 2026

Kommunale Wärmeplanung: großes Interesse an zweiter Informationsveranstaltung der Stadt Ingelheim

Wie kann die Wärmeversorgung in Ingelheim künftig klimafreundlich, bezahlbar und verlässlich gestaltet werden? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich die zweite öffentliche Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung, zu der die Stadtverwaltung Ingelheim Ende Januar ins Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ) eingeladen hatte. Zahlreiche Bürger*innen nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung des Entwurfs des kommunalen Wärmeplans für Ingelheim. Präsentiert wurde dieser von der greenventory GmbH, die den Plan gemeinsam mit der Stadtverwaltung Ingelheim, der Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim (WBI) sowie der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgungs GmbH (Rheinhessische) erarbeitet hat. Anschaulich wurde erläutert, wie die Wärmeversorgung in Ingelheim nachhaltiger, sicherer und wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden kann und welche Perspektiven und Chancen sich daraus für private Haushalte, Eigentümer*innen sowie Unternehmen ergeben.

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Im Anschluss an die Präsentation nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum offenen Austausch und persönlichen Gesprächen an den Infoständen. Dabei wurden individuelle Fragen diskutiert, Erfahrungen geteilt und konkrete Anliegen eingebracht, was das große Interesse an der Wärmewende vor Ort deutlich macht. Die praxisnahen Informationen der Rheinhessischen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stießen insbesondere bei Eigentümer*innen auf großes Interesse. Während die greenventory GmbH offene Fragen zum kommunalen Wärmeplan beantwortete, stellte die WBI ihre Nachhaltigkeitsstrategie vor. Ergänzt wurde das Informationsangebot durch die KlimaWerkstatt Ingelheim, die allgemeine Informationen zur Wärmeplanung sowie zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung bereitstellte, sowie durch das LaNEG e.V. (Landesnetzwerk Bürgerenergiegenossenschaften Rheinland-Pfalz e.V.), das über Möglichkeiten genossenschaftlichen Engagements in der Wärmewende informierte.

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Die Beigeordnete und Klimaschutzdezernentin Dr. Christiane Döll unterstrich die Bedeutung der kommunalen Wärmeplanung für die Zukunft der Stadt: „Eine zukunftsfähige, nachhaltige Wärmeversorgung ist Klimaschutz und Daseinsvorsorge zugleich. Im Zuge der kommunalen Wärmeplanung wollen wir regionale Potenziale nutzen, die Wertschöpfung vor Ort stärken und unabhängiger von fossilen Importen werden. Der kommunale Wärmeplan bildet dafür einen wichtigen ersten Baustein.“

Der Entwurf des Ingelheimer Wärmeplans ist noch bis einschließlich 19. Februar 2026 online unter https://waermeplaene.de/ingelheimamrhein/ abrufbar. Zusätzlich liegen die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der KlimaWerkstatt Ingelheim, Dienstgebäude Gartenfeldstraße 8 (Erdgeschoss), zur Einsicht aus. Anregungen und Stellungnahmen aus der Bürgerschaft sind ausdrücklich erwünscht.

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Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung und zum Engagement der KlimaWerkstatt finden Interessierte unter https://www.ingelheim.de/klimawerkstatt.

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