Kunst am Bau im neuen Gebäude der Kreisverwaltung stärkt die Freundschaft zwischen den Partnerregi
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das prämierte Werk „Kunst am Bau“ in Gegenwart des Künstlers Bastian Muhr vorgestellt. Landrat Thomas Barth erläuterte das Kunstwerk, das sich „Ingelheimer Freundschaft“ nennt und eine gestaltete Wandtapete ist.
Fünf handgezeichnete Symbole, die den Wappen des Landkreises Mainz-Bingen und dessen Partnerregionen entnommen wurden, werden zufällig auf einer Fläche verteilt. Die verwendeten Symbole sind das Rad des Landkreises, die Leiter der Provinz Verona (Scala di Verona), die Lilie für den Landkreis Nysa in Polen, der Agaseke-Korb für den Sektorenverbund Kirehe in Ruanda und die Lilie/Schrägbalken für die Region Burgund in Frankreich.
Durch die zufällige Anordnung der Symbole, für die ein eigenes Computerprogramm entwickelt wurde, entsteht eine optische Unruhe – aber auch die Partnerschaft müsse in unruhigen Zeiten bestehen, so Landrat Thomas Barth. Der Landkreis sei offen für Kultur und Begegnungen.
„Kunst am Bau“ ist ein verpflichtender Wettbewerb. 250.000 Euro wurden dafür zur Verfügung gestellt. Ein zweites Werk, das Mitte März dann auf dem Außengelände der Kreisverwaltung errichtet werden wird, nennt sich „Weinblume“. Bastian Muhr betonte in der Vorstellung des Werkes, dass es sich nicht um ein klassisches Bildwerk handele, sondern um eine Tapete, die in verschiedenen Gebäuden angebracht werden kann. Er arbeite oft reduziert und habe sich bewusst auf eine Darstellung in schwarz und weiß entschieden. Größe und Motivgröße seien variabel.
Die Arbeit ist an unterschiedlichen Wänden in den Verwaltungsgebäuden des Landkreises zu sehen.
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