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Lokal • 4. Juni 2024

Vor Hitze schützen

Die heißen Tage stehen bevor. Daher gibt das Mainz-Binger Gesundheitsamt Tipps, wie Bürgerinnen und Bürger die Hitzeperioden gesund überstehen können. Am zweiten bundesweiten Hitzeaktionstag am Mittwoch, 5. Juni, steht für das Gesundheitsamt dabei der Landkreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz im Fokus: Aufgrund des Klimawandels und der geografischen Lage am Oberrhein kommt es hier zu häufigeren und längeren heißen Phasen. Insbesondere ältere und erkrankte Menschen, aber auch kleine Kinder, Schwangere und spezielle Berufsgruppen sind besonders gefährdet.

Mindestens zwei Liter sollte ein Erwachsener pro Tag trinken: Neben Wasser eignen sich vor allem ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie verdünnte Saft- und Gemüseschorlen. Alkohol, koffeinhaltige und eiskalte Getränke sollen dabei eher gemieden werden. Auf dem Speiseplan sollte außerdem leichtes Essen mit hohem Wasser- und Mineralstoffgehalt stehen, also zum Beispiel Obst, Gemüse oder fettarme Suppen. Wer draußen unterwegs ist, muss auf ausreichend Sonnenschutz achten: Neben Sonnenbrille und Kopfbedeckung ist Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 empfohlen, bei Kleinkindern Lichtschutzfaktor 50.

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Um Wohnräume kühl zu halten ist es wichtig, nachts und früh morgens zu lüften. tagsüber hingegen hilft es, die Fenster abzudunkeln. Zusätzlich ist es sinnvoll, wärmegebende Geräte wie Fernseher, Computer oder Kaffeemaschine auszuschalten. Wer Medikamente einnimmt, sollte mit Ärztin oder Arzt besprechen, ob an heißen Tagen Besonderheiten zu beachten sind. Hitzewellen kommen selten unangekündigt: Um informiert zu bleiben, gibt es Warn-Apps oder zum Beispiel den kostenlosen Newsletter-Service des Deutschen Wetterdienstes über Hitzewarnungen.

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Weitere Informationen und Veranstaltungstipps hat das Gesundheitsamt Mainz-Bingen auf der Themenseite „Hitzeschutz“ auf https://www.mainz-bingen.de zusammengestellt. Dort findet sich auch der Flyer „Gesund durch die Sommerhitze“, der sich an häuslich versorgte Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen richtet, sowie der „Hitzeknigge“ des Seniorenbeirats. Dieser ist auch in gedruckter Form erhältlich; Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats des Landkreises Mainz-Bingen ist Janina Schmidt (06132/787-3306, Schmidt.Janina@mainz-bingen.de).

Darüber hinaus hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) zusammen mit verschiedenen Partnern wie der Bundesärztekammer (BÄK) Empfehlungen für den Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorgelegt: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151618/Politik-stellt-Hitzeschutzplaene-fuer-Krankenhaeuser-und-Pflegeheime-vor

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