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Lokal • 7. Dezember 2023

Wie läuft das Weihnachtsgeschäft in der Neuen Mitte?

Dieses Jahr müssen die Einkäufe für Weihnachten gut geplant werden, denn der 4. Advent ist zugleich auch Heiligabend. Damit fällt für die Käuferinnen und Käufer aber auch für die Geschäfte fast eine ganze Woche aus. Samstag, der 23. Advent ist dann auch der letzte Tag um Geschenke zu besorgen.

Die Geschäftsinhaber in der Neuen Mitte hoffen auf akzeptables Wetter und gute Nachrichten. Wenn es schneit – so wie am Montag, den 4. Dezember – bleiben die Käuferinnen und Käufer zu Hause. Zu groß ist das Risiko im Schnee stecken zu bleiben, einen Unfall zu verursachen oder keinen Bus mehr zu bekommen. Und gute Meldungen beeinflussen ebenfalls das Kaufverhalten. Dazu zählen eine sich verbessernde Inflationsrate, angemessene Tarifabschlüsse und natürlich auch nationale und internationale Entspannungen. Kaufen hat viel mit Psychologie zu tun. Ob das Weihnachtsgeschäft in der Neuen Mitte in Ingelheim bisher zufriedenstellend verläuft, wird von den Geschäftsinhabern unterschiedlich bewertet.

Zu den Klassikern unter den Geschenken gehören Bücher, Kosmetikartikel und Schmuck. Hier gibt es jedes Jahr ein relativ stabiles Kaufverhalten. Bei Kleidungsstücken spielt das Wetter eine große Rolle. Wenn es kalt wird, greift man gerne zu winterlicher Kleidung. Schals, Handschuhe und Mützen haben dann Hochkonjunktur. Bei Leder Hagemann ist man mit dem Umsatz zufrieden, auch in angespannten wirtschaftlichen Zeiten wollen die Menschen ungern auf eine Urlaubsreise verzichten. Koffer und Taschen sind dann immer wieder gefragt.

Im Teekännchen ist das Geschäft später angelaufen als sonst, aber jetzt ist die Inhaberin Heidi Breiling zufrieden. Vor allem die Feinkostwaren, die seit zwei Jahren das Sortiment bereichern, werden gut angenommen. Die 60 Wintertees sind der Renner, aber auch Teegeschirr, Kerzen und Duftöle werden gerne gekauft. Besondere Gedanken hat sich Heidi Breiling um den kostenlosen Einpackservice gemacht. Alle Tragetaschen sind aus Papier, die Einpack-Folie baut sich umweltfreundlich ab und die Klebestreifen in Rot und Gold sind ohne Umweltbelastung. Beim Fotostudio Kreuzer ist man dagegen enttäuscht. Wenige Kunden seien unterwegs und der Umsatz sei schlecht. Durch die baulichen Maßnahmen in der unmittelbaren Nachbarschaft fühle man sich beeinträchtigt. Offenbar tätigten viele Interessenten ihren Einkauf auch über das Internet. Auch die Angst der Menschen vor unkalkulierbaren Entwicklungen wie z.B. auf dem Energiesektor würden sicherlich einen Teil der Zurückhaltung erklären.

Bei der Firma Ziegelmayer – Fernseher, Radio – läuft das Weihnachtsgeschäft ebenfalls schlecht. Insgesamt – so berichtet der Inhaber Uli Reichert – verkaufe man in der Branche – wenn es gut läuft – 20% weniger als früher. Die schlechte Kundenfrequenz führt auch er auf die Unsicherheiten der Käuferinnen und Käufer zurück. Arbeitsplatzsorgen zusammen mit gestiegenen Lebenshaltungskosten führten nicht dazu, dass Menschen investierten. Außerdem gäbe es viele Lieferanten, die insolvent gingen.

Noch liegen gut zwei Wochen vor Heiligabend vor uns. Viele Faktoren werden das Kaufverhalten beeinflussen.

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