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Kultur • 4. November 2023

Freunde der Ingelheimer Filmkultur präsentieren ihr neustes Buch: Was Kino kann

Zahlreiche Freunde der Ingelheimer Filmkultur, Stadträte, Mitglieder des Kulturausschusses und der Rheinhessischen versammelten sich am 2. 11. im Museum an der Kaiserpfalz, um ein besonderes Ereignis zu würdigen. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Ralf Claus, das Buchprojekt „der besonderen Art“. Das neue Buch der Freunde der Ingelheimer Filmkunst sei mit seinen „99 Filmtipps für mobiles Kino“ eine Hommage an den Film als Kulturgut. Das Kino sei ein Event, ein Ort der Begegnung, ein einzigartiges Erlebnis, Ort des Rituals und der Emotionen. Kino sei aber auch Lernort für Jugendliche um zum Beispiel ihre Medienkompetenz zu schulen. Abschließend beglückwünschte Ralf Claus die Filmfreunde zu „diesem besonderen Werk“, das als Gemeinschaftswerk einen herausragenden Stellenwert habe.

Alexander Kehry, derzeitiger Vorsitzender, betonte in seiner Buchvorstellung, dass das Buch ein Mix aus Filmtipps sei, aber auch Filme berücksichtige, ohne die das Kino nicht leben könne. Das Buch habe besondere Orte und besondere Menschen im Blick. Er freue sich, dass die Hochschule Mainz das Buch durch viele Illustrationen bereichert habe. Das Ziel des Buches sei nachhaltig – es sei für Filmfreunde, für Kulturschaffende, Citymanager. Filme erreichten viele Menschen, hätten ein hohes Potential und wirke auf ein lebendiges, demokratisches Zusammenleben hin.

Friederike Gemünden, Beisitzerin im Vorstand, übernahm die Aufgabe, Prof. Dr. Meder vorzustellen, der maßgeblich an dem Werk mitgearbeitet hat und an diesem Abend aus persönlichen Gründen verhindert war. Als Professor der Kunstgeschichte habe er sich vermehrt den lebendigen Bildern zugewandt. Die Idee für den Titel „Was Kino kann“ sei auf ihn zurückzuführen. Er habe das Konzept entwickelt, besondere Filme besonderen Orten zuzuordnen.

Der Dank der Filmfreunde galt allen, die ideell und finanziell Unterstützung geleistet haben – die Rheinhessische, Boehringer Ingelheim und die Stadt Ingelheim selbst.

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