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Kultur • 7. Februar 2023

Herausragendes Konzert von UniChor und UniOrchester der JGU in der kING

Ausverkauftes Haus, lange Ovationen – das war der Dank des Publikums für ein unvergleichbares musikalisches Erlebnis. Unter Leitung von Prof. Felix Koch, der gleichzeitig sein 10-jähriges Jubiläum als Dirigent in Mainz feiern durfte, spielte das Ensemble Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 9 e-Moll opus 95 „Aus der Neuen Welt“ und Samuel Coleridge-Taylors „Hiawatha’s Wedding Feast“ opus 30.

In seiner Begrüßung wies Prof. Dr. Stephan Jolie darauf hin, dass es nach der langen Corona Zeit nun wieder möglich sei für Uni Chor und UniOrchester gemeinsam auf der Bühne zu stehen und die Ergebnisse der Arbeit am Ende des Wintersemesters präsentieren zu dürfen. „Der heutige Tag ist ein wunderbares Ereignis für die universitäre Gemeinschaft“, so Jolie.

Der UniChor umfasst ca. 120 Sängerinnen und Sänger, das UniOrchester besteht aus ca. 90 Mitgliedern. Die Mitwirkenden kommen aus allen Fachbereichen der Johannes Gutenberg Universität und bereichern so ihr persönliches Repertoire aber auch das der JGU und der Region. Gegründet wurde das Collegium musicum bereits im Jahre 1946 durch den damaligen Direktor des musikwissenschaftlichen Instituts. Prof. Felix Koch verglich den Abend mit einem „Ankommen in einer neuen Welt“. „Wir fühlen uns nach Corona wie befreit und sind glücklich“. Wie bei jedem Konzert richtete Koch das Augenmerk auch auf ein soziales Projekt, das von dem Collegium musicum unterstützt wird. In Ingelheim war es die Unterstützung für den „Brotkorb“, der sich über eine Spende freuen durfte.

Mit der Wahl von Dvoráks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ entführte Koch das Publikum in die amerikanische Zeit des Komponisten. Die der Sinfonie zu Grunde liegende Idee, war die Schaffung einer „Music of America“, die interessanterweise auch Elemente seiner tschechischen Heimat enthielt. Die hervorragende Akustik der Ingelheimer Konzerthalle und das außergewöhnliche Können der Musiker schufen ein einmaliges Klangerlebnis.

Nach der Pause nahm Prof. Koch die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine inhaltliche und musikalische Reise durch „Hiawatha’s Wedding Feast“. Dem Musikstück zu Grunde liegt das berühmte und zu seiner Zeit äußerst populäre Versepos von Henry Wadsworth Longfellow auch „Indian Edda“ genannt. Gut vorbereitet konnte das Publikum dem englischen und auch in der Übersetzung vorliegenden deutschen Text im Programmheft folgen. Für die Sängerinnen und Sänger stellte das anspruchsvolle Stück eine Herausforderung dar, die mit Bravour gemeistert wurde. „Es ist eine umfassbar schöne Musik, wenn man die Bilder des Textes vor Augen hat“, so Koch.

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