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Ort: Ingelheim
Lokal • 3. März 2022

Stadtverwaltung bereitet sich auf Geflüchtete aus der Ukraine vor

Stadtverwaltung bereitet sich auf Geflüchtete aus der Ukraine vor: Wohnraum gesucht

Der Krieg in der Ukraine zwingt viele Menschen in die Flucht. Zahlreiche Kommunen in ganz Deutschland bereiten sich darauf vor, dass in den kommenden Tagen und Wochen viele Schutzsuchende eintreffen – so auch die Stadt Ingelheim. „Die Geschehnisse in der Ukraine überschatten derzeit unseren Alltag. Ich bin fassungslos und tief betroffen im Hinblick auf die Folgen dieses verbrecherischen Krieges für die Menschen in der Ukraine“, betont Oberbürgermeister Ralf Claus. Zusammen mit der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit und anderen Bereichen der Stadtverwaltung bereitet er sich auf die ankommenden Geflüchteten vor. „Die Stadt Ingelheim kann auf ein starkes ehrenamtliches Engagement zurückgreifen, welches über die letzten Jahre aufgebaut werden konnte“, so Claus weiter. Bereits jetzt erreichen die Stadt Ingelheim zahlreiche Anfragen von Menschen, die helfen oder Sachspenden bereitstellen möchten.

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Um diese Anfrage koordinieren zu können, hat die Stadt Ingelheim eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Diese erreichen Interessierte per E-Mail unter flucht@ingelheim.de oder telefonisch unter 06132 782-888. Darüber hinaus werden auf der Internetseite https://www.ingelheim.de/ukraine zahlreiche Informationen bereitgestellt.

Für eine geeignete Unterbringung von Geflüchteten sucht die Stadt Ingelheim dringend Wohnraum. Wer diesen zur Verfügung stellen kann, wende sich bitte an die zentrale Anlaufstelle. Bürgerinnen und Bürger, die ehrenamtlich unterstützen möchten, sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Stadt Ingelheim bittet allerdings derzeit von Sachspenden abzusehen.

„Ingelheim lebt Vielfalt und ist eine tolerante Stadt. Unser ehrenamtliches Engagement und unsere Hilfsbereitschaft machen unser Stadtleben so einzigartig. Aus diesem Grund bitte ich auch jetzt um Zusammenhalt und um unsere Solidarität mit den vom Krieg betroffenen Menschen“, so Claus abschließend

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