Mehr als 20 Jahre für die Kinder: Albert-Schweitzer-Schule verabschiedet Gabriele Fichtner
Nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der Albert-Schweitzer-Schule Ingelheim ist Schulleiterin Gabriele Fichtner in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Politik, Schulaufsicht, Eltern- und Schülerschaft sowie Gäste aus dem Landkreis Mainz-Bingen nahmen an der Veranstaltung teil. „Ganz besonders möchte ich mich auch bei meiner Familie bedanken. Die oft zurückstecken musste und mich doch immer unterstützt haben“, bedankt sich die Schulleiterin in ihrer Rede.
Landrat Thomas Barth würdigte das langjährige Wirken von Gabriele Fichtner in seiner Ansprache ausdrücklich: „Gabriele Fichtner hat den ihr anvertrauten Kindern, einen verlässlichen Ort des Lernens und der Entwicklung gegeben. Neben stetiger Empathie zeigte sie auch immer eine starke Fachkompetenz. Dafür gilt ihr unser aufrichtiger Dank.“
Auch die vielen Reden und Grußworte blieben in Erinnerung: kurzweilig, herzlich und geprägt von kleinen Anekdoten aus dem gemeinsamen Schulalltag, die immer wieder ein Lächeln – und spürbare Rührung – auslösten. Für besondere Momente sorgten die Schülerinnen und Schüler selbst. Mit einem selbstgedichteten Lied und eigenen Gedichten verabschiedeten sie sich von ihrer Schulleiterin. Nachfolgerin wird Clarissa Schmitt, die bereits an der Schule tätig ist.
Gabriele Fichtner übernahm 2003 die Leitung der Ingelheimer Förderschule. In ihre Amtszeit fielen große Veränderungen im Schulwesen, insbesondere durch den Ausbau inklusiver Strukturen und sinkende Schülerzahlen. Dennoch gelang es ihr, die Schule als wichtigen Lern- und Lebensraum für Schülerinnen und Schüler zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Ein besonderes Anliegen war ihr stets die Öffnung der Schule nach außen. Veranstaltungen wie das traditionelle Frei-Weinheimer Martinsfest, Ausstellungen und Wettbewerbe sowie zahlreiche Kooperationen mit Schulen und Institutionen machten die Albert-Schweitzer-Schule in der Öffentlichkeit sichtbar. Auch der Ausbau der Ganztagsschule, die enge Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe und der Aufbau eines Förder- und Beratungszentrums prägten ihre Schulleitungszeit.
Mit dem Eintritt in den Ruhestand beginnt für Gabriele Fichtner ein neuer Lebensabschnitt, den sie mit einer Kreuzfahrt einläutet. Sie freut sich auf die Zeit mit ihrem Ehemann, ihren Kindern und ihrem Enkel – Zeit, die in den letzten Jahren oft zu kurz kam.
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