DonnerstagDo., 14. Mai 2026
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Lokal • 13. Mai 2026

Farbe, Fläche und Form im Ingelheimer Kunstverein

Im Rahmen des Ausstellungsformates „quART“, das vom 30. Mai bis zum 28. Juni in den Räumlichkeiten des Ingelheimer Kunstvereins in der Bahnhofstraße 48 zu sehen ist, widmen sich vier Künstlerinnen elementaren Ausdrucksmitteln in Malerei und Objektkunst.

Für Renate Göhlich ist die abstrakte Malerei das Experimentieren mit intensiven Farben und haptischen Oberflächen. Sie arbeitet überwiegend großformatig in Acryl, zum Teil kombiniert mit Öl, und anderen Materialien. Mit Pinsel, Spachtel und diversen Gegenständen werden Schichten aufgebaut, umgewandelt und abstrahiert, bis ein lebendiges Bild entsteht, in dem Farben und Strukturen aufeinandertreffen und eine harmonische Spannung entsteht. Das Ziel ist nicht, eine reale Welt abzubilden, sondern eine eigene, visuelle Energie spürbar zu machen.

Für Renate Göhlich ist die abstrakte Malerei das Experimentieren mit intensiven Farben und haptischen Oberflächen. Sie arbeitet überwiegend großformatig in Acryl, zum Teil kombiniert mit Öl, und anderen Materialien. Mit Pinsel, Spachtel und diversen Gegenständen werden Schichten aufgebaut, umgewandelt und abstrahiert, bis ein lebendiges Bild entsteht, in dem Farben und Strukturen aufeinandertreffen und eine harmonische Spannung entsteht. Das Ziel ist nicht, eine reale Welt abzubilden, sondern eine eigene, visuelle Energie spürbar zu machen.

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Die Arbeiten von Ruth Ohlig-Kiesel gehen aus dem Suchen hervor. Dabei interessiert sie sich vor allem für organische Naturmaterialien wie Pflanzenteile, Fundstücke und Fragmente, die meist unbeachtet bleiben. Im Atelier werden diese Materialien vereinzelt und in neue Zusammenhänge überführt. Es entstehen Assemblagen und Objekte, aber auch Motivelemente, die für fotografische und experimentelle Verfahren dienen. Charakteristisch ist die Gegenüberstellung von gewachsener Form und gesetzter Ordnung, die ein Spannungsfeld von natürlicher Vielfalt und formaler Struktur erzeugt.

Ausgehend von einem Nachspüren der uns umgebenden Natur lässt sich die Malerin Sascha Marx zunächst von der Farbe leiten. Sie lagert Schichten über Schichten, verdeckt, hebt wieder, spürt Farbklängen nach, zerstört harmonische Bereiche, gibt gestische Impulse, um dem Unterschwelligen auch noch Raum zu lassen. So nähert sich die Malerei allmählich einem Zustand, der etwas Vertrautes in ihr und dem Betrachter auslöst, vielleicht ein Gefühl von Heimat in einer dennoch existenten Wildnis, einen unentschiedenen Schwebezustand, ausgeglichene Unruhe. Der Kunstverein lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage am 18. April um 19 Uhr ein.

»quART. Farbe, Fläche, Form« Vom 30.05. bis 28.06.2026 Öffnungszeiten: Fr 16 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr, So 14 bis 17 Uhr Kunstverein Ingelheim e.V., Bahnhofstraße 48, 55218 Ingelheim

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