Landkreis trauert um Karlsbrunnenpreisträger Prof. Dr. Marbod Muff
Der Landkreis Mainz-Bingen trauert um den kürzlich verstorbenen Prof. Dr. Marbod Muff, seit 2009 Träger des Karlsbrunnenpreises des Landkreises Mainz-Bingen. Die höchste Auszeichnung des Landkreises erhielt der 1942 in Königsberg geborene Marbod Muff in „in Anerkennung seines herausragenden unternehmerischen Wirkens und seines besonderen Engagements im gesellschaftlichen Bereich“, wie es in der Verleihungsurkunde heißt. Der Verstorbene war außerdem Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz und des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Prof. Dr. Marbod Muff trat 1963 als Werksstudent in die Firma C.H.Boehringer Sohn ein. In den folgenden Jahren legte er sein Examen ab, trat eine feste Stellung bei Boehringer an und durchlief verschiedene Stationen in dem Unternehmen. Im Jahr 2000 wurde er schließlich in die Unternehmensleitung berufen, bis er Ende 2008 ausschied. Sein Wissen und seine Kenntnisse brachte er in vielen Initiativen und Verbänden ein. Dabei diente sein Engagement immer auch sozialen Zwecken. So war er beispielsweise viele Jahre lang Kuratoriumsvorsitzender der Bürgerstiftung Rheinhessen, die sich um die Belange bedürftiger Menschen in der Region kümmert. „Prof. Dr. Marbod Muff hat sich herausragende gesellschaftliche und unternehmerische Verdienste erworben. Diese strahlen aus auf den Landkreis Mainz-Bingen, die gesamte Region und weit darüber hinaus“ würdigte Landrat Thomas Barth den Verstorbenen.
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