Es wächst zusammen,
was zusammen gehört!
Ingelheim mit seinen Stadtteilen
Ober-Ingelheim, Nieder-Ingelheim und Frei-Weinheim
wächst endlich zusammen. Sinnbild hierfür
ist der neu entstehende Stadtplatz im Bereich der
Binger Straße/Ecke Bahnhofstraße. Ein
Stadtplatz, der die „Neue Mitte“ mit dem
„alten“ Geschäftszentrum verbindet
und durch seine großzügige Fläche
für genügend Platz für Feste und Veranstaltungen
sorgen wird.
Ein wahres Einkaufserlebnis
wird man in den Bereichen der Fußgängerzone,
auf dem Stadtplatz und der nördlichen Bahnhofstraße
genießen. Die Flanierzeile wird zum Bummeln,
Shoppen und zum Verweilen einladen. Diese Aufenthaltsqualität
wird geschaffen durch die Ansiedlung von Gastronomiebetrieben,
Eisdielen und Cafés. Aber auch dadurch, dass
man die Möglichkeit hat, sich einfach nur für
einige Zeit unter schattigen Bäumen auf Brunnensitzen
und Steinsofas ausruhen zu können. Im Winter
wird im Dunkeln durch die verschiedenen Lichtspiele
in der kalten Jahreszeit eine heimelige Atmosphäre
entstehen.
Eine kulturelle Aufwertung erhält die Innenstadt
zusätzlich durch die Einbindung des WBZs, der
Stadthalle und der Musikschule ins Zentrum. Aber dies
zu einem späteren Zeitpunkt.
Stephan Trautmann,
der 1. Vorsitzende des Gewerbevereins, hierzu:
„Den
Wohlfühlfaktor, der durch diese Erneuerungen
geschaffen wird, und die damit gewonnene Lebensqualität
werden die Ingelheimer Bürger und die Besucher
Ingelheims zukünftig zu schätzen wissen.
Ein immerhin 6 260 m² großer Platz mit
einer hochwertigen Bepflasterung, einem großen
Wasserbecken sowie im Sommer Schatten spendenden Bäumen
mitten in der Stadt schafft Raum für Events und
Aktionen. Dieser Platz schafft aber auch Aufenthaltsqualität,
die zum Verweilen einlädt. Insbesondere mit dem
Stadtplatz werden die
Synergieeffekte den an- und abfahrenden Pendlern und
den Besuchern des (neuen) Bahnhofs, den Besuchern
der Stadtverwaltung Ingelheim sowie der Kreisverwaltung
Mainz-Bingen, den Besuchern der zahlreichen Ärzte
und Fachärzte, den Schülern der benachbarten
Schulen und nicht zuletzt den Menschen, die im neuen
Zentrum Ingelheims einkaufen wollen, einen attraktiven
Raum geben, der so im gesamten Umland nicht zu finden
ist. Es entsteht daher in der Außenwirkung eine
wichtige Komponente, die Ingelheim zukünftig
als neue Einkaufsstadt mit großem Kultur- und
Geschichtshintergrund definiert.“
Verkehrsberuhigt
in die Zukunft!
Es ist noch nicht allzu lange her, dass durch die
Binger Straße (bis 12 000 Pkws am Tag) zwischen
Friedrich-Ebert-Straße und Gartenfeldstraße
(8 000-9 000 Pkws am Tag) reger Verkehr floss und
die Straße zu einer Art Barriere machte. Diese
Barriere galt es zu reduzieren mit dem Ziel, eine
verkehrsberuhigte Zone zu schaffen. Erfahrungswerte
mit einer verkehrberuhigten Straße (7 Stundenkilometer)
hatte man ja bereits mit der Bahnhofstraße.
Dennoch war es nicht einfach, dieses Vorhaben umzusetzen,
denn die Binger Straße ist „Ländersache“
und so war eine Veränderung der Straßennutzung
mit dem Land abzustimmen, was eine Entscheidung entsprechend
in die Länge zog. Dass in dem jetzigen verkehrsberuhigten
Bereich eine Fußgängerzone entstehen wird,
steht mit dem Grundsatzbeschluss bereits fest. Offen
dabei ist jedoch noch, wie und welcher Straßenzug
davon betroffen ist. Bei dieser Entscheidungsfindung
wird dann auch wieder eine rege Bürgerbeteiligung
erwartet.
Die Bauarbeiten
laufen nach Plan und liegen in der Zeit!
Während die Baumaßnahmen am Einkaufszentrum
„Neue Mitte“ enorm fortgeschritten sind
und auf Hochtouren laufen, sind auch die Bauarbeiten
des mittleren Teils des Stadtplatzes in der „unteren
Bahnhofstraße“ weit gediehen (siehe Planskizze
Nr. 1). Bereits deutlich erkennbar ist, wie der neue
Stadtplatz aussehen wird. Ein Einblick in diese Phase
ist wirklich sehenswert und lohnend. Im Sommer 2011
soll diese Bauphase abgeschlossen sein.
Auch
der Umbau des „Roten Platzes“ (seit Februar
2011) vor Juwelier Wermann und der Binger Straße
in westlicher Richtung bis zur Ecke Friedrich-Ebert-Straße
ist in vollem Gange (siehe Planskizze Nr. 2) und soll
bis Anfang Mai abgeschlossen werden. Dann erst folgt
ab Juli 2011 die Binger Straße in östlicher
Richtung bis zur Gartenfeldstraße (siehe Planskizze
Nr. 3). Der nördliche Teil des Stadtplatzes und
der Einbau der großen Steinplatten an der nordöstlichen
Kante des Stadtplatzes, die Sebastian Münsters
„Cosmographia“ symbolisieren soll (siehe
Planskizze Nr. 4), folgt ab September 2011.
„Ziel,
die Arbeiten in vier Bauabschnitte zu teilen, ist
es, die unausweichlichen Beeinträchtigungen für
Anlieger, Geschäftsleute und Besucher so gering
wie möglich zu halten“, erklärt Jens
Ackermann, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung.
Die Bauarbeiten für den Stadtplatz sollen, sofern
es zu keinen witterungsbedingten Verzögerungen
oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen kommt, mit
Abschluss der Arbeiten am Einkaufszentrum „Neue
Mitte“ pünktlich vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts
2011, also bis spätestens im November 2011, abgeschlossen
sein.
Ansprechpartner:
Bei Fragen oder Anregungen
steht Jens Ackermann, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung
und Stadtmarketing, Telefon 06132-782293, E-Mail:
jens.ackermann@ingelheim.de, gerne zur Verfügung.
Die Baumaßnahmen der „Neuen Mitte“
können über die Webcam der Stadt live im
Internet auf der Seite www.ingelheim.de/webcamnm.html
verfolgt werden.
Die Verwaltung bittet alle Einzelhändler, Kunden
und Anwohner, die beeinträchtigt sind, um Verständnis
für die baubedingten Umstände (red).
Parken
in der Innenstadt
Das Parken ist während der Bauphase möglich:
In den Parkhäusern Römerstraße, Kreisverwaltung,
Rathaus/Marktzentrum, Friedrich-Ebert-Platz, Karlspassage
und Bahnhofstraße. Bis auf das Parkhaus der
Kreisverwaltung kann man in allen Häusern zwischen
einer und zwei Stunden kostenlos
parken.
Zur
Verkehrsführung kurz notiert:
Die Einfahrt in die obere (nördliche) Bahnhofstraße
wird, solange die Baumaßnahmen anhalten, weiter
über die Römerstraße möglich
sein. Nach der Bauzeit wird die Zufahrt allerdings
für Pkw-Verkehr wieder geschlossen werden. Der
Stadtplatz sowie die nördliche Bahnhofstraße
werden dann als Fußgängerzone ausgebaut.
Die Zone wird ab diesem Zeitpunkt für Anlieger
nur zu bestimmten Zeiten zugänglich sein. Die
Binger Straße (zwischen Friedrich-Ebert- und
Gartenfeldstraße) und die südlich der Binger
Straße gelegene Bahnhofstraße bis zum
Kreisel am Subway bleiben nach ihrer Wiedereröffnung
vorerst verkehrsberuhigte Zone.